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Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher?

Eine ehrliche Antwort braucht mehr als eine Zahl. Hier steht, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Positionen zwei Angebote auseinanderlaufen lassen und welche Kosten nach der Inbetriebnahme bleiben.

Stand September 20269 Minuten LesezeitKosten & Wirtschaftlichkeit

Kurz gefasst

Kurz gefasst: Ein Preis je Kilowattpeak ist ohne Anlagengröße nicht aussagekräftig, und die Module machen nur den kleineren Teil der Investition aus. Der Unterschied zwischen zwei Angeboten liegt in den Positionen, nicht in der Endsumme, deshalb lohnt sich der Blick auf Gerüst, Hauselektrik, Netzanschluss und Ersatzstrom. Nach der Inbetriebnahme bleiben gedeckelte Messstellenentgelte, Betriebskosten von etwa 1 bis 2 Prozent im Jahr und irgendwann der Speicher. Ein belastbarer Preis entsteht erst, wenn Dach, Zählerschrank und Zufahrt bekannt sind.

Was kostet eine PV-Anlage je Kilowattpeak?

Die gängigste Kennzahl für den Preis einer Photovoltaikanlage ist der Preis je Kilowattpeak. Sie hilft nur weiter, wenn dazu steht, wie groß die Anlage ist. Sonst vergleichen Sie zwei Zahlen, die nicht dasselbe meinen.

Die Verbraucherzentrale hat dafür 71 Angebote ausgewertet, die ihre Energieberaterinnen und Energieberater zwischen Januar 2025 und August 2026 in Beratungen gesehen haben. Der Durchschnitt reicht von 2.090 Euro je Kilowattpeak bei Anlagen von 4 bis 6 kWp bis 1.010 Euro je Kilowattpeak bei Anlagen über 16 kWp. Je mehr Leistung auf dem Dach liegt, desto weniger fallen die Montagekosten je Kilowattpeak ins Gewicht.

Die Verbraucherzentrale schreibt dazu selbst: „Die Daten zeigen, dass pauschale Richtwerte pro Kilowatt Peak (kWp) in die Irre führen können, wenn sie die Gesamtgröße der Anlage nicht berücksichtigen.“

In diesen Werten steckt allerdings nicht alles. Sie meinen den reinen Photovoltaikteil. Ein Batteriespeicher ist nicht enthalten, und Extras wie eine Notstromversorgung oder eine notwendige Erneuerung der Hauselektrik sind ausdrücklich nicht eingerechnet. Zwei Angebote lassen sich deshalb erst vergleichen, wenn in beiden dieselben Positionen stehen.

AnlagengrößeDurchschnitt je kWp
4 bis 6 kWp2.090 Euro
über 6 bis 8 kWp1.820 Euro
über 8 bis 9 kWp1.520 Euro
über 9 bis 10 kWp1.410 Euro
über 10 bis 12 kWp1.290 Euro
über 12 bis 14 kWp1.240 Euro
über 14 bis 16 kWp1.220 Euro
über 16 kWp1.010 Euro

Preisindex der Verbraucherzentrale, Stand 28.08.2026, Grundlage sind 71 Angebote aus dem Zeitraum Januar 2025 bis August 2026. Reiner Photovoltaikteil ohne Batteriespeicher, ohne Gerüst, ohne Arbeiten an der Hauselektrik. Das sind keine Preise von SEB-Solar.

Woraus setzt sich der Preis einer PV-Anlage zusammen?

Fraunhofer ISE schreibt, der Preis der PV-Module sei nur noch für etwa ein Fünftel der Investitionskosten verantwortlich, und bei kleinen Dachanlagen liege dieser Anteil niedriger als bei großen Freiflächenanlagen. Auf einem Einfamilienhausdach ist der Modulpreis also der kleinere Teil der Rechnung.

Der Rest verteilt sich auf die übrigen Bauteile und auf die Arbeit: Wechselrichter, Unterkonstruktion, Kabelwege, Elektroinstallation und die Zeit auf dem Dach. Wie hoch diese Posten ausfallen, hängt am Gebäude und nicht am Modulhersteller.

Der Speicher wird getrennt gerechnet, üblicherweise in Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität. Die Verbraucherzentrale nennt für Speicher ab 5 Kilowattstunden einschließlich Installation eine Spanne von 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde, Tendenz fallend (Stand 02.07.2026). Kleinere Speicher kosten je Kilowattstunde deutlich mehr als größer dimensionierte, und Speicher im Paket mit einer PV-Anlage sind tendenziell etwas günstiger als Speicher ohne Anlage.

In ihrem Preisindex für Speicher, die zusammen mit einer PV-Anlage installiert werden, liegt der Durchschnitt zwischen 510 Euro je Kilowattstunde bei 4 bis 6 kWh und 360 Euro je Kilowattstunde bei über 12 bis 16 kWh. Grundlage sind 70 ausgewertete Angebote, Stand 28.08.2026.

SpeichergrößeDurchschnitt je kWh
4 bis 6 kWh510 Euro
über 6 bis 8 kWh480 Euro
über 8 bis 10 kWh410 Euro
über 10 bis 12 kWh390 Euro
über 12 bis 16 kWh360 Euro

Preisindex der Verbraucherzentrale für Batteriespeicher, die gemeinsam mit einer PV-Anlage installiert werden. 70 ausgewertete Angebote aus dem Zeitraum Januar 2025 bis August 2026, Stand 28.08.2026. Das sind keine Preise von SEB-Solar.

Sind Gerüst, Hauselektrik und Netzanschluss im Preis enthalten?

Zwei Angebote für dasselbe Dach können unterschiedlich weit gefasst sein. Prüfen Sie deshalb Position für Position, ob Gerüst, Arbeiten an Hauselektrik und Zählerschrank, Netzanschluss und eine Not- oder Ersatzstromfunktion darin enthalten sind oder fehlen.

Beim Gerüst gibt es wenig Spielraum. Für Arbeiten auf Dachflächen mit einer Neigung über 22,5 Grad und mehr als 2,00 Metern möglicher Absturzhöhe sehen die Regeln für Dacharbeiten Dachfanggerüste oder Dachschutzwände vor (DGUV Information 201-054, Abschnitt 3.3.4.1). Absturzsicherung ist damit kein Extra, das man aus einem Angebot streichen kann. Welche Sicherung an Ihrem Dach nötig ist, entscheidet sich am Objekt.

Beim Netzanschluss regelt das EEG, wer was trägt. Nach § 16 EEG trägt der Anlagenbetreiber die notwendigen Kosten des Anschlusses an den Verknüpfungspunkt und der notwendigen Messeinrichtungen. Die Kosten für Optimierung, Verstärkung und Ausbau des Netzes trägt nach § 17 EEG der Netzbetreiber. Liegen auf einem Grundstück mit bestehendem Netzanschluss insgesamt höchstens 30 Kilowatt, gilt nach § 8 Abs. 1 EEG der vorhandene Verknüpfungspunkt des Grundstücks als günstigster Verknüpfungspunkt.

Zur Nachrüstung eines Speichers schreibt die Verbraucherzentrale, es könne sein, dass Änderungen am Zählerschrank vorgenommen werden müssen, die zusätzliche Kosten verursachen. Das ist ein Posten, der sich von außen schlecht schätzen lässt, weil dafür jemand die Tür des Zählerschranks aufmachen muss.

Zur Not- und Ersatzstromfähigkeit schreibt die Verbraucherzentrale, es gebe diese Funktionen oft nur gegen einen Aufpreis. Für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sei der Aufpreis höher, und bei manchen Anbietern seien die Funktionen nicht verfügbar. Was der Unterschied zwischen beiden in der Praxis bedeutet, steht unter Notstrom und Ersatzstrom.

Wir arbeiten hier viel an steilen Dächern, in Hanglagen und an Häusern mit enger Zufahrt. Wie viel Gerüst nötig ist und wie das Material aufs Dach kommt, sehen wir uns deshalb vorher an.

Mit welchen laufenden Kosten muss ich rechnen?

Anlagen über 7 Kilowatt muss der grundzuständige Messstellenbetreiber nach dem Messstellenbetriebsgesetz nach und nach mit einem intelligenten Messsystem und einer Steuerungseinrichtung ausstatten. Wann das bei Ihnen passiert, entscheidet der Messstellenbetreiber nach den gesetzlichen Fristen, nicht wir. Was er dafür berechnen darf, ist gedeckelt.

Bei Anlagen über 7 bis einschließlich 15 Kilowatt dürfen für den Messstellenbetrieb je Zählpunkt insgesamt höchstens 130 Euro brutto im Jahr berechnet werden, davon höchstens 50 Euro beim Anschlussnutzer und höchstens 80 Euro beim Anschlussnetzbetreiber. Über 15 bis 25 Kilowatt liegt die Obergrenze bei insgesamt 190 Euro brutto im Jahr, davon höchstens 110 Euro beim Anschlussnutzer. Kommt eine Steuerungseinrichtung dazu, sind es nach § 30 Abs. 2 MsbG höchstens weitere 50 Euro brutto im Jahr für den Anschlussnehmer.

Für den laufenden Betrieb rechnet Fraunhofer ISE mit jährlichen Kosten von etwa 1 bis 2 Prozent der Investitionskosten. Versicherung, Wartung und Reparatur sind darin enthalten, sie kommen nicht zusätzlich obendrauf.

Und dann ist da noch der Speicher. Für Module nennt die Verbraucherzentrale eine sehr gute Leistung über mehr als 20 bis 30 Jahre, für Batteriespeicher eine erwartete Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren. Ein Austausch gehört deshalb in die Rechnung, auch wenn niemand das Jahr vorhersagen kann.

Auch eine Herstellergarantie fängt nicht jeden Fall auf. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass die Garantiebedingungen der Hersteller auch während der bis zu zehnjährigen Garantiezeit nicht immer alle Kosten abdecken. Manche Garantien decken nur die Batterie, nicht aber die Elektronik des Speichersystems.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt außerdem etwa alle 4 bis 5 Jahre einen Anlagencheck und dabei auch eine Prüfung des Batteriespeichers.

Kosten, die nach der Inbetriebnahme bleiben

  • Messstellenentgelte, der Höhe nach im Messstellenbetriebsgesetz gedeckelt
  • Betriebskosten von etwa 1 bis 2 Prozent der Investitionskosten pro Jahr, darin Versicherung, Wartung und Reparatur (Fraunhofer ISE)
  • Der Austausch des Speichers nach Ablauf seiner erwarteten Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren
  • Reparaturen, die eine Herstellergarantie nicht abdeckt, etwa an der Elektronik des Speichersystems

Wann ist ein Strom­speicher zu groß?

Ein Speicher kostet Geld je Kilowattstunde Kapazität. Ob die zusätzliche Kilowattstunde noch etwas bringt, hängt daran, ob sie im Jahresverlauf überhaupt gefüllt und wieder entleert wird. Die Verbraucherzentrale beobachtet, dass in der Praxis häufig zu große Speicher installiert werden.

Die Verbraucherzentrale nennt als Richtwert etwa 1,5 Kilowattstunden Batteriekapazität je 1.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch. Bei kleinen PV-Anlagen soll die Speicherkapazität in Kilowattstunden außerdem nicht viel größer sein als die Anlagenleistung in Kilowatt. Für 5 kWp und 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch ergeben sich daraus rund 7,5 Kilowattstunden.

Wird der Speicher deutlich größer gewählt, steigt der Eigenverbrauch laut Verbraucherzentrale nur noch wenig. Der dauerhaft hohe Ladezustand beschleunigt zudem die Alterung der Batterie, und die ungenutzte Kapazität kostet Geld, ohne etwas dafür zu liefern.

Dazu kommt, dass ein Teil des eingespeicherten Stroms ohnehin nicht im Haus ankommt. In der Beispielrechnung der Verbraucherzentrale fließen in einem typischen Haushalt mit durchschnittlich großer PV-Anlage etwa 1.500 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr in den Speicher, nutzbar bleiben davon rund 1.200. Die Differenz von etwa 20 Prozent geht als Verlust, Standby-Verbrauch und Schutz vor Tiefentladung verloren. Fraunhofer ISE beziffert allein die reinen Speicherverluste von Lithium-Ionen-Batterien auf 5 bis 10 Prozent der eingespeicherten Strommenge, zuzüglich der Verluste im Batteriemanagementsystem. Standby und Tiefentladeschutz sind darin noch nicht enthalten.

Was ein Speicher dafür leistet, beschreibt Fraunhofer ISE nüchtern: Mit einer stationären Batterie lässt sich der Eigenverbrauch von PV-Strom in die Abendstunden ausdehnen und dadurch typischerweise verdoppeln. Die Verbraucherzentrale nennt für ein typisches Einfamilienhaus einen Anstieg des Autarkiegrads von rund 25 bis 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent.

Vollständig unabhängig wird niemand. 100 Prozent Autarkie sind unter deutschen Wetterbedingungen mit PV und Batteriespeicher nicht erreichbar, egal wie groß der Speicher ist, und Sommerstrom für den Winter zu speichern lässt sich nicht umsetzen.

Wie mache ich zwei Angebote vergleichbar?

Für Solarmodule, wesentliche Komponenten, Speicher und die Installation beträgt der Umsatzsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG 0 Prozent, wenn die Anlage auf oder in der Nähe von Privatwohnungen, Wohnungen sowie öffentlichen und dem Gemeinwohl dienenden Gebäuden installiert wird. Als erfüllt gilt das laut Gesetz, wenn die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister nicht mehr als 30 Kilowatt (peak) beträgt oder betragen wird. Für Sie heißt das: Der Bruttopreis im Angebot ist der Nettopreis. Ein Verhandlungsspielraum entsteht daraus nicht.

Auf der Einkommensteuerseite gilt § 3 Nr. 72 EStG. Einnahmen und Entnahmen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Photovoltaikanlagen auf, an oder in Gebäuden sind steuerfrei, wenn die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister bis zu 30 Kilowatt (peak) je Wohn- oder Gewerbeeinheit und insgesamt höchstens 100 Kilowatt (peak) pro Steuerpflichtigem beträgt.

Vergleichbar werden zwei Angebote über die Positionen, nicht über die Endsumme. Wenn eine Position in einem Angebot fehlt, heißt das nicht, dass die Arbeit nicht anfällt.

Diese Positionen sollten in beiden Angeboten stehen

  • Anlagenleistung in kWp und Speicherkapazität in kWh, getrennt ausgewiesen
  • Typenbezeichnungen von Modulen, Wechselrichter und Speicher, nicht nur die Marke
  • Gerüst oder eine andere Absturzsicherung, mit Angabe der Standzeit
  • Arbeiten an Hauselektrik und Zählerschrank, oder der ausdrückliche Hinweis, dass sie nicht enthalten sind
  • Netzanschluss und Messeinrichtungen
  • Not- oder Ersatzstromfunktion, falls Sie sie wollen
  • Wer die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister übernimmt

Quellen

Regeln, Sätze und Fristen ändern sich. Deshalb steht bei jeder Quelle, wann wir sie geprüft haben.

Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher für ein Einfamilienhaus?

Einen seriösen Pauschalpreis gibt es nicht, und wir nennen deshalb auch keinen. Zur Einordnung, nicht als Preis von uns: Die Verbraucherzentrale hat 71 Angebote aus dem Zeitraum Januar 2025 bis August 2026 ausgewertet (Stand 28.08.2026). Der Durchschnitt in diesen Angeboten liegt bei 1.410 Euro je Kilowattpeak für Anlagen über 9 bis 10 kWp und 1.290 Euro je Kilowattpeak für über 10 bis 12 kWp, jeweils für den reinen Photovoltaikteil ohne Speicher, ohne Gerüst und ohne Arbeiten an der Hauselektrik. Für Batteriespeicher ab 5 Kilowattstunden nennt sie einschließlich Installation 300 bis 700 Euro je Kilowattstunde (Stand 02.07.2026).

Ist der Speicher in den Preisen je Kilowattpeak enthalten?

Nein. Die üblichen Richtwerte je Kilowattpeak beziehen sich auf den reinen Photovoltaikteil. Der Speicher wird getrennt gerechnet, meist in Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität. Wenn ein Angebot nur einen Gesamtpreis nennt, lassen Sie sich beide Teile getrennt ausweisen, sonst lässt sich nichts vergleichen.

Wie groß sollte der Speicher sein?

Die Verbraucherzentrale nennt als Richtwert etwa 1,5 Kilowattstunden Speicherkapazität je 1.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch. Bei kleinen Anlagen sollte die Speicherkapazität in Kilowattstunden außerdem nicht viel größer sein als die Anlagenleistung in Kilowatt. Für 5 kWp und 5.000 Kilowattstunden Verbrauch wären das rund 7,5 Kilowattstunden. Ein deutlich größerer Speicher steigert den Eigenverbrauch laut Verbraucherzentrale nur noch wenig, altert durch den dauerhaft hohen Ladezustand schneller und kostet ohne Gegenwert.

Fällt auf eine PV-Anlage mit Speicher Mehrwertsteuer an?

Nach § 12 Abs. 3 Umsatzsteuergesetz beträgt der Steuersatz 0 Prozent für Solarmodule, wesentliche Komponenten, Speicher und die Installation, wenn die Anlage auf oder in der Nähe von Privatwohnungen, Wohnungen sowie öffentlichen und dem Gemeinwohl dienenden Gebäuden installiert wird. Die Voraussetzungen gelten als erfüllt, wenn die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister nicht mehr als 30 Kilowatt (peak) beträgt. Für Sie heißt das: Der Bruttopreis im Angebot ist der Nettopreis.

Welche Kosten laufen nach der Inbetriebnahme weiter?

Anlagen über 7 Kilowatt stattet der grundzuständige Messstellenbetreiber nach dem Messstellenbetriebsgesetz nach und nach mit einem intelligenten Messsystem und einer Steuerungseinrichtung aus. Die Entgelte sind gedeckelt: bei Anlagen über 7 bis einschließlich 15 Kilowatt auf insgesamt 130 Euro brutto im Jahr, davon höchstens 50 Euro beim Anschlussnutzer, dazu höchstens 50 Euro brutto im Jahr für die Steuerungseinrichtung beim Anschlussnehmer. Fraunhofer ISE rechnet mit Betriebskosten von etwa 1 bis 2 Prozent der Investitionskosten pro Jahr, darin enthalten sind Versicherung, Wartung und Reparatur. Dazu kommt nach Ablauf seiner erwarteten Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren der Speicher.

Warum steht auf dieser Seite kein Festpreis?

Weil ein großer Teil des Preises am Haus hängt. Dachneigung und Traufhöhe bestimmen die Absturzsicherung, der Zustand von Zählerschrank und Hauselektrik die Elektroarbeiten, die Zufahrt den Aufwand beim Material. Ein belastbarer Preis entsteht deshalb erst, wenn diese Punkte bekannt sind.

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