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Solarmodule auf dem Ziegeldach eines Holz-Carports, dahinter Wohnhäuser und bewaldete Hänge im Kinzigtal

Solar-Carport und Garagendach in der Ortenau

Wenn das Hausdach voll, verschattet oder noch nicht dran ist, bleibt die Fläche über dem Auto. Wir sehen uns den Stellplatz vor Ort an, planen die PV-Anlage darauf, montieren mit dem eigenen Team und melden die Anlage beim Netzbetreiber an.

Fläche über dem Auto

Wenn das Hausdach nicht reicht

Nicht jedes Haus hat ein Dach, auf das eine PV-Anlage gehört. Manche Dächer sind schon belegt, andere liegen im Schatten von Bäumen oder Nachbargebäuden, wieder andere sollen erst noch saniert werden. Die Fläche über dem Auto bleibt dabei ungenutzt, obwohl sie frei liegt und gut zugänglich ist.

Ein Solar-Carport, oft auch Photovoltaik-Carport genannt, nutzt genau diese Fläche. Die Module bilden entweder das Dach über dem Stellplatz oder sie liegen auf einem Carport, das schon steht. Der Strom geht ins Haus, ins Auto oder in einen Speicher. Für uns ist das eine PV-Anlage wie jede andere: ausgelegt auf Ihren Verbrauch, montiert vom eigenen Team, angeschlossen vom Elektromeister. Über 3000 PV-Anlagen in der Ortenau haben wir bisher gebaut, SEB-Solar gibt es seit 2004.

Wie wir Dachanlagen grundsätzlich auslegen und montieren, steht auf der Seite zu PV-Anlagen.

Ob sich der Stellplatz eignet, entscheidet sich an vier Dingen: Größe der Fläche, Ausrichtung, Verschattung und Abstand zum Zählerschrank. Die Eckpunkte klären wir am Telefon, gesehen haben muss die Fläche jemand vor Ort.

Carport-Termin anfragen
Walmdach eines Bungalows, vollständig mit schwarzen Solarmodulen belegt

Zwei Wege, drei Fälle

Zwei Wege zum Solar-Carport

Zwischen einem Carport, das schon steht, und einem Carport, das erst mit der Anlage entsteht, liegt ein großer Unterschied in Planung, Statik und Preis. Dazu kommt das Garagendach als dritter Fall.

Module auf ein bestehendes Carport

Zuerst prüfen wir die Konstruktion. Tragen Pfosten und Sparren das zusätzliche Gewicht, lässt sich eine Unterkonstruktion sauber und dicht befestigen, wie kommt das Kabel zum Zählerschrank. Passt das, läuft die Montage ähnlich ab wie auf einem Hausdach.

Solar-Carport als eigene Konstruktion

Hier sind die Module das Dach. Tragwerk, Neigung, Entwässerung und Kabelweg gehören in eine gemeinsame Planung. Die PV-Seite kommt in jedem Fall von uns: Auslegung, Montage, Elektrik, Anmeldung.

Garagendach mitnutzen

Auf flachen oder leicht geneigten Garagendächern werden die Module aufgeständert oder flach verlegt. Entscheidend ist der Dachaufbau: was er trägt, wie er abgedichtet ist und wie alt die Abdichtung ist.

Flacher und tiefer als ein Hausdach

Worauf es über dem Auto ankommt

Ein Carportdach liegt flacher und tiefer als ein Hausdach. Flach heißt, die Erträge verteilen sich gleichmäßiger über den Tag, Schnee und Schmutz rutschen langsamer ab. Tief heißt, dass Hecken, Bäume und die Hauswand schneller Schatten auf die Module werfen. Wir schauen deshalb, wo die Sonne im Winter steht, nicht nur im Juli.

Zwei Punkte klären wir bei Carports immer mit. Der erste ist die Entwässerung: Modulreihen leiten Regen anders ab als eine geschlossene Dachfläche, das Wasser muss gezielt weggeführt werden. Der zweite ist der Weg ins Haus. Der Stellplatz liegt ein paar Meter neben dem Gebäude, die Leitung will in den Boden oder an die Wand, und am Ende hängt alles am Zählerschrank. Diesen Teil macht bei uns der eigene Elektro-Meisterbetrieb, mit über 40 Jahren Elektrotechnik dahinter.

Aufgeständerte Solarmodule mit Aluminium-Unterkonstruktion auf einem roten Trapezblechdach vor einem Schwarzwaldhang

Laden, wo das Auto steht

Das E-Auto lädt direkt darunter

Das Auto steht direkt unter der Anlage, die den Strom liefert. Eine Wallbox lässt sich gleich mitplanen, solange die Leitung ohnehin verlegt wird und die Absicherung ansteht. Über 500 Wallboxen haben wir bisher montiert und angeschlossen.

Steht das Auto tagsüber nicht zu Hause, lädt es genau dann nicht, wenn die Anlage am meisten liefert. Dann hält ein Speicher den Überschuss bis zum Abend. Wie das Laden mit Solarstrom funktioniert, steht auf der Seite zum Überschussladen, die passende Speichergröße auf der Seite zu Größe und Kosten.

Wallbox an einer Holzstütze unter einem Carport, das Ladekabel hängt daneben

Ablauf

So läuft ein Carport-Projekt ab

Zwei Dinge schauen wir uns am Stellplatz genauer an als am Hausdach: die Konstruktion und den Weg der Leitung ins Haus.

  1. 01

    Anfrage

    Sie schreiben uns über das Formular oder rufen an unter 07803 9254450, Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr. Fotos vom Stellplatz, vom bestehenden Carport und vom Zählerschrank helfen uns schon am Anfang weiter.

  2. 02

    Rückruf

    Wir melden uns, klären die Eckpunkte und machen einen Termin aus.

  3. 03

    Termin vor Ort

    Wir messen die Fläche, prüfen Konstruktion oder Untergrund und sehen uns Verschattung, Kabelweg und Zählerschrank an.

  4. 04

    Angebot im Büro

    Sie kommen zu uns nach Berghaupten. Wir gehen das Angebot gemeinsam durch, Fragen beantworten wir direkt am Tisch.

  5. 05

    Montage und Anmeldung

    Unser Team baut auf, die Elektrik kommt aus dem eigenen Haus. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, das läuft digital. Bei der Marktstammdatenregistrierung unterstützen wir Sie.

3000+

PV-Anlagen geplant und montiert

500+

Wallboxen montiert und angeschlossen

40+

Jahre Elektrotechnik im Familienbetrieb

2004

seit diesem Jahr gibt es SEB-Solar

Lohnt sich ein Solar-Carport, wenn das Hausdach schon belegt ist?

Ein volles Hausdach ist ein guter Grund, den Stellplatz anzuschauen. Wie viel dabei herauskommt, hängt an Fläche, Ausrichtung und Verschattung. Das rechnen wir für Ihre Fläche durch, sobald wir sie gesehen haben, statt mit Durchschnittswerten zu arbeiten.

Kann ich Module auf mein bestehendes Carport legen?

Das entscheidet sich an der Statik und an der Befestigung. Holz, Aluminium und Stahl verhalten sich unterschiedlich, und eine Konstruktion, die für Wind und Schnee ausgelegt wurde, trägt nicht automatisch auch Module samt Unterkonstruktion. Pfosten, Sparren und Auflager sehen wir uns beim Termin an.

Brauche ich für einen Solar-Carport eine Baugenehmigung?

Maßgeblich ist das Bauwerk, nicht das Modul. Was erlaubt ist, richtet sich nach der Landesbauordnung und nach Ihrem Grundstück: Größe des Carports, Abstand zur Grenze, Vorgaben im Bebauungsplan. Das klären Sie vor dem Bau mit Ihrer Gemeinde. Die Angaben zur PV-Anlage, die das Bauamt dafür braucht, bekommen Sie von uns.

Kann ich mein E-Auto direkt unter dem Carport laden?

Ja. Die Wallbox planen wir gleich mit ein, dann liegen Leitung und Absicherung von Anfang an richtig. Anschluss und Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, Details dazu stehen auf der Seite zu den Wallboxen.

Kann ich den Speicher später nachrüsten?

Ja. Ein Speicher lässt sich auch nach der Inbetriebnahme ergänzen, der Aufwand hängt vom Wechselrichter und vom Platz am Zählerschrank ab. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite zu den Stromspeichern.

Was kostet ein Solar-Carport?

Ohne Blick auf den Stellplatz lässt sich das nicht seriös beziffern. Der größte Posten ist die Frage, ob Module auf ein vorhandenes Carport kommen oder ob das Carport komplett neu entsteht. Dazu kommen Fläche, Anzahl der Module, der Leitungsweg und eine mögliche Wallbox. Sie bekommen ein Angebot, das wir persönlich mit Ihnen durchgehen.

Unverbindlich anfragen

Sprechen wir über Ihren Stellplatz

Unser Betrieb sitzt Im Fruchtfeld 15 in Berghaupten, die Montageteams sind im Kinzigtal und rund um Offenburg unterwegs. Schildern Sie uns kurz Ihren Stellplatz, dann klären wir die Eckpunkte am Telefon und sehen uns die Fläche vor Ort an.

Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr · info@seb-solar.de · Im Fruchtfeld 15, 77791 Berghaupten · Route öffnen