Tragwerk und Dachstuhl
Sparrenabstand, Zustand des Holzes und die Schneelast am Standort. Module und Unterkonstruktion bringen zusätzliches Gewicht auf ein Dach, das dafür ursprünglich nicht ausgelegt war.

Ein altes Dach trägt nicht automatisch eine PV-Anlage. Und ein Dach, das in wenigen Jahren ohnehin neu gedeckt wird, sollte die Module nicht zweimal tragen müssen. Wir sehen uns Dachstuhl, Dachhaut und Elektrik bei Ihnen vor Ort an, bevor wir planen.
Vor der Planung
Auf einem Neubau ist die Ausgangslage klar. Beim Altbau ist sie es nicht. Die Sparren sind älter, die Eindeckung hat Jahrzehnte Wetter hinter sich, und der Zählerschrank stammt aus einer Zeit, in der an Einspeisung niemand gedacht hat. Deshalb beginnt bei uns keine Planung am Schreibtisch, sondern mit einem Termin bei Ihnen auf dem Grundstück.
Eine PV-Anlage bleibt lange oben. Die Dachhaut darunter muss diese Zeit mitmachen. Ist die Eindeckung mürbe oder undicht, zahlen Sie später zweimal: einmal für den Abbau der Anlage, einmal für den Wiederaufbau nach der Sanierung. Wenn wir das kommen sehen, sagen wir es Ihnen vor dem Angebot und nicht danach.
Ein Altbau ist damit kein Ausschlusskriterium. Entscheidend ist nicht das Baujahr des Hauses, sondern der Zustand von Dachstuhl, Eindeckung und Elektrik. Genau das klären wir, bevor über Module, Ausrichtung und Ertrag gesprochen wird.
Dach ansehen lassen
Vor-Ort-Termin
Beim Vor-Ort-Termin geht es um mehr als die Dachfläche. Vier Punkte entscheiden, ob und wie eine Anlage auf ein altes Dach kommt.
Sparrenabstand, Zustand des Holzes und die Schneelast am Standort. Module und Unterkonstruktion bringen zusätzliches Gewicht auf ein Dach, das dafür ursprünglich nicht ausgelegt war.
Alte Ziegel werden spröde und brechen beim Betreten. Wir schauen, ob die Eindeckung eine Montage verträgt und wie viele Jahre sie noch vor sich hat.
Dachhaken sitzen am Sparren, nicht am Ziegel. Bei alten Dächern entscheidet der Aufbau darunter, welches Montagesystem überhaupt infrage kommt.
Ob im Zählerschrank Platz und Absicherung für eine Einspeisung vorhanden sind, sieht man erst, wenn man ihn öffnet. Bei älteren Häusern gehört er deshalb zum Termin dazu. Die Elektrik kommt bei uns aus dem eigenen Haus, vom Elektromeister.
Wird das Dach ohnehin neu gedeckt, ist der Zeitpunkt für die Anlage gekommen. Das Gerüst steht dann nur einmal. Die Fläche ist frei zugänglich, die Lage der Sparren bekannt, und die Befestigungspunkte lassen sich planen, statt sie aus dem Bestand heraus zu suchen.
Wird nur ein Teil des Daches saniert, sollte die künftige Modulfläche zuerst an die Reihe kommen. Steht die Sanierung dagegen erst in einigen Jahren an, sagen Sie uns das bitte gleich beim Termin. Dann ist die Frage nicht, ob die Anlage technisch geht, sondern ob Sie den späteren Ab- und Wiederaufbau in Kauf nehmen wollen oder lieber beides zusammen machen.
Beides hat seine Berechtigung, und beides rechnen wir Ihnen im Angebot offen vor. Was wir nicht tun: eine Anlage auf ein Dach setzen, von dem wir wissen, dass es in absehbarer Zeit herunterkommt, ohne Sie darauf hinzuweisen.
Ablauf
Der Weg ist derselbe wie bei jedem Projekt. Am Altbau schauen wir nur vorher genauer hin.
Über das Formular oder telefonisch unter 07803 9254450, Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr.
Bei Bedarf bitten wir Sie um Bilder von Dach, Dachboden und Zählerschrank. Damit sehen wir schon vor dem Termin, worauf es ankommt.
Dachstuhl, Eindeckung und Zählerplatz. Danach steht fest, ob erst das Dach dran ist oder direkt die Anlage.
Sie kommen zu uns nach Berghaupten, wir gehen das Angebot persönlich mit Ihnen durch.
Unser eigenes Team baut die Anlage auf, der Elektromeister setzt den Anschluss. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, bei der Eintragung ins Marktstammdatenregister unterstützen wir Sie.
Genehmigung
Steht Ihr Haus unter Denkmalschutz, brauchen Sie für eine Photovoltaikanlage eine Genehmigung. Zuständig ist die untere Denkmalschutzbehörde: je nach Gemeinde das Landratsamt Ortenaukreis oder die Stadtverwaltung. Liegt das Gebäude im Geltungsbereich einer Gestaltungssatzung, macht zusätzlich die Gemeinde Vorgaben, etwa zu Farbe, Fläche oder Sichtbarkeit von der Straße.
Eine allgemeine Antwort gibt es dazu nicht. Entschieden wird am einzelnen Objekt: Welche Dachfläche ist einsehbar, wie fügen sich die Module in das Erscheinungsbild ein, gibt es eine Alternative auf der Rückseite, auf einem Nebengebäude oder auf der Garage. Zwei Häuser in derselben Straße können unterschiedlich beschieden werden.
Wir versprechen Ihnen an dieser Stelle nichts, worüber eine Behörde entscheidet. Unser Rat ist schlicht: Klären Sie die Genehmigung, bevor Sie planen. Dann wissen beide Seiten, worüber sie reden, und Sie bekommen von uns ein Angebot, das auch umsetzbar ist.

3000+
PV-Anlagen geplant und montiert
40+
Jahre Elektrotechnik im Familienbetrieb
seit 2004
gibt es SEB-Solar in Berghaupten
FAQ
Was am Telefon gefragt wird, wenn das Dach schon ein paar Jahrzehnte alt ist. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie einfach an.
Nicht grundsätzlich. Entscheidend ist der Zustand von Tragwerk und Eindeckung, nicht das Baujahr. Beim Vor-Ort-Termin sehen wir uns beides an. Ist die Eindeckung noch in Ordnung, montieren wir darauf. Ist sie am Ende, raten wir zur Sanierung zuerst.
Ja, wenn die Sanierung ohnehin ansteht. Sie sparen sich den späteren Ab- und Wiederaufbau: Für eine Dachsanierung müssen Module und Unterkonstruktion im betroffenen Bereich herunter, zwischengelagert und danach neu montiert werden. Wie stark das bei Ihnen ins Gewicht fällt, hängt vom Umfang der Sanierung ab. Das rechnen wir Ihnen im Angebot offen vor.
Möglich ist es, genehmigungsfrei ist es nicht. Sie brauchen die Zustimmung der unteren Denkmalschutzbehörde, je nach Gemeinde sitzt die im Landratsamt Ortenaukreis oder bei der Stadtverwaltung. Klären Sie das, bevor Sie planen: Wir bekommen dann ein Angebot hin, das zur Auflage passt, statt eines, das daran scheitert.
Den ersten Blick machen wir selbst beim Termin: Sparrenabstand, Zustand des Holzes, Eindeckung. Wenn uns etwas nicht gefällt, sagen wir es Ihnen.
Nein. Wir planen und montieren PV-Anlagen, Speicher und Wallboxen und schließen sie als Elektro-Meisterbetrieb an. Dachdeckerarbeiten gehören nicht zu unseren Leistungen.
Nein. Asbesthaltige Faserzementplatten, wie sie auf älteren Dächern noch vorkommen, dürfen nicht gebohrt oder anders bearbeitet werden. Eine Montage darauf scheidet damit aus. Das Dach muss vorher saniert werden, danach sprechen wir gerne über die Anlage.
Planung, Montage und Anmeldung für Dächer in der Ortenau, aus einer Hand vom Meisterbetrieb in Berghaupten.
Welche Module, Wechselrichter und Befestigungssysteme auf Ihr Dach kommen und warum.
Steildach, Eigenverbrauch und was beim Wohnhaus vor der Planung zu klären ist.
Unverbindlich anfragen
Schildern Sie uns kurz, wie alt das Dach ist und was Sie vorhaben. Beim Termin sehen wir uns Dachstuhl, Eindeckung und Zählerplatz an.
Mo–Fr 7:30–12:30 Uhr · info@seb-solar.de · Im Fruchtfeld 15, 77791 Berghaupten · Route öffnen